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Freitag, 10. August 2012

Patente Patentante

Am Wochenende stand bei uns eine Taufe auf dem Programm. Genauer gesagt zwei Taufen. Doppeltaufe. Und es war wirklich ein ganz toller Tag!


Die Kinder (und wir anderen natürlich auch) wurden rausgeputzt, die Sonntagskleider wurden rausgeholt, die Sonne schien und es waren wirklich nur die wichtigsten Personen anwesend: Kinder, Eltern, (Ur-)Großeltern, Paten und Geschwister.

Zufällig war an dem Tag vor der Kirche ein Kindergartenfest und somit ging's als Belohnung auf die Hüpfburg. Allerdings nicht sonderlich lange, denn erstens waren wir hungrig und zweitens waren die Kinder müde aufgrund des ausgefallenen Mittagsschläfchens.

Nach dem Essen wurde ausgiebigst gespielt: Fußball, Puppen, Seifenblasen, Rasen rupfen (mit den Händen) und mit der Schubkarre transportieren, Kaufladen, etc. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. So, wie man es bei Oma und Opa am liebsten hat. Spielen, spielen, spielen, essen, spielen, spielen, kurz kuscheln und weiter spielen. Bis man vor Müdigkeit umfällt.


Und oh! Was hab ich mich gefreut Patin zu werden! Was für ein tolles Gefühl! Im Vorfeld habe ich viel darüber nachgedacht. Darüber, was ich meinem Patenkind mitgeben will. Wie ich mich aktiv an seinem Leben beteiligen kann, ohne ihn zu bevorzugen. Ich habe mein Patenkind nicht lieber als die anderen. Ganz und gar nicht. Jeder ist auf seine Weise ganz besonders. Und besonders liebenswert. Jeder hat seine Macken, seinen Charakter, seine Vorlieben, seine Talente.



Der Große ist sehr bedacht. Er kombiniert und denkt nach. Er liebt Autos. Und Bälle. Und die Feuerwehr. Er rennt am liebsten. Er rennt viel. Wenn schlechtes Wetter wird und wir nicht raus können, wird er unruhig. Er malt gerne und zeigt dann stolz seine Kunstwerke. Er sorgt sich um andere. Der Vernünftige. Der Große eben. Er winkt seinen Papa in die Parklücke - mit 3 Jahren! Er spielt gerne mit anderen Kindern und hat keine Scheu auf sie zuzugehen. Er passt auf seine Schwester und seine Cousine auf. Er nimmt ihre Hände, wenn er neben ihnen steht. Einfach so. Reflexartig. Wenn sich mein Bruder und ich beim Fußballspiel rangeln (weil wir das gerne machen, weil wir eigentlich schon viel zu erwachsen sind, aber so wieder Kind sein können), dann nimmt er den Fußball und ruft "Bitte nicht streiten!". Harmoniebedürftig. So sehr, dass er sein Spielzeug auch gerne her gibt. Er schläft gerne und viel. Und er ist ausgeglichen. Kein Hitzkopf. Nicht laut, eher leise. Aber er tobt trotzdem gerne und viel. Er bewundert seinen Papa. Und er sieht aus wie sein Papa.


Seine Schwester ist ein Wirbelwind. Sie musste das Wichtigste früh lernen, um mit ihrem Bruder mithalten zu können: Laufen und Sprechen. Und sie spricht viel! Sie plappert und plappert. Alles wird kommentiert. Ihr Bruder wird vom Schlafen abgehalten, weil sie plappert. Ein schönes Geplapper. Ihr fallen Dinge auf, die wir (Erwachsenen) nicht sehen und sie macht uns auf vieles aufmerksam. Und genauso gerne wie sie redet, hört sie auch zu: Geschichten sind ihre Schätze. Das Buch "Der Grüffelo" konnte sie auswendig aufsagen, da war sie noch keine zwei Jahre alt. Sie liebt Puppen und die Farbe pink. Alle Puppen, die Oma im Haus hatte wurden in eine Tasche gestopft. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit und sie hat auch bestimmt eine Stunde lang probiert. Aber sie hat es geschafft (auch wenn die oberste Puppe im wahren Leben einen Genickbruch erlitten hätte). Sie ist aufbrausend und dickköpfig, sie zieht ihr Ding durch, aber ihr Lachen ist so ansteckend, dass wir alle losprusten sobald sie kichert. Sie hüpft und springt wie ein Gummiball. Lässt sich von nichts abhalten. Kennt keine Angst. Saust Rutschen runter, vor denen ihr großer Bruder Respekt hat. Sie ist vorne mit dabei.


Und die Kleine? Sie ist eben die Kleine. Noch ein bisschen naiv im Vergleich zu den beiden anderen. Und tapsig. Aber clever ohne Ende. Sie liebt alle in der Familie. Als einzige von den Dreien kuschelt sie mit wirklich jedem. Und als einzige geht sie zu dem Onkel vor dem sich wirklich jedes Kind fürchtet (auch ich habe mich als Kind vor ihm gefürchtet). Am meisten aber liebt sie ihren Cousin und Cousine. Sie singt für ihr Leben gerne. Und schaut gerne Bücher an. Ihre (ungewöhnlich rauhe) Stimme hat einen Grad der Bestimmtheit, wenn sie ihren Willen durchsetzen will, der alle aufhorchen lässt. Sie ist ein bisschen ängstlich, aber ständig am lachen. Sie steht gerne vor der Kamera, wie auch dahinter. Ein typisches Mädchen. Mag Schminke und Haare kämmen, schöne Kleider und Schuhe mit Absatz. Sie treibt gerne Schabernack (der Spitzname "kleiner Teufel" kommt nicht von ungefähr), gibt oft den Ton an, ist aber in einer fremden Umgebung schüchtern. Was sie sagen will, kann sie mitteilen, den Rest sollen die anderen sich zurecht reimen. Gekrabbelt ist sie so gut wie nie. Man musste mit ihr an der Hand laufen. Überall hin. Auch unter Tischen durch. Wenn sie einen entdeckt, nachdem man sie länger nicht gesehen hat, läuft sie auf einen mit ausgebreiteten Armen zu und will in den Arm genommen werden. Wie im Film. Das ist das Schönste.


Patin zu sein ist wie verheiratet zu sein. Man braucht es nicht unbedingt, um jemanden zu lieben, aber es fühlt sich ganz toll an, wenn man es ist. Es ist wie Zuckerwatte auf dem Jahrmarkt. Und wie Bratäpfel im Winter. Man kommt gut ohne aus, aber es ist viel, viel schöner, wenn man es erleben darf.

 In diesem Sinne: Schön, dass es Euch gibt, liebe Kinder!








Samstag, 7. Juli 2012

Wer hat an der Uhr gedreht?

OH MEIN GOTT! 

Wirklich?? 

War TATSÄCHLICH der Ostergruß mein letzter Beitrag???

Ich schäme mich in Grund und Boden. Und alles, was ich jetzt an Erklärungen abgeben könnte, würde sich nur nach faulen Ausreden anhören. Aber ich versuch's trotzdem: Arbeit, kaum noch Freizeit (und wenn, dann wird die gefälligst mit dem Liebsten verbracht), es wurde geheiratet, es wurde verreist, geflittert, Junggesellinnen wurden verabschiedet, es wurde viel organisiert, geschmückt und besorgt. Erdbeeren und Johannisbeeren wurden köstlich zubereitet und verspeist. Es wurde (und wird) viel VIEL gelesen, das frühe Aufstehen hat nun einen normalen Ablauf bekommen, die Zugfahrten sind nun entspannend. Es wurde viel gespielt, draußen in der Sonne gebräunt, Sonnenmilch lag in der Luft. In allen Bereichen hat sich nämlich gezeigt: Die Liebe steckt im Detail. 

Und ja, es wurde auch viel fotografiert. Aber eben nur wenig am Computer gesessen und bearbeitet.

Aber erst mal der Reihe nach:


1. Die im letzten Beitrag versprochenen Fotos vom Ausflug zum Kloster Maulbronn (in den neuen Wanderschuhen, es ging danach nämlich noch auf Schatzsuche in den Wald)





2. Ostern: Mit Geschenken, Schokolade und viel, viel Spielen!!

3. Wie gesagt, wurde geheiratet....
... und 4. auch geflittert (im 5*-Hotel!!)

 5. und wieder gespielt...

6. und wieder geheiratet. Nochmals herzlichen Glückwunsch an C&C

Und... das war's erst mal...
Genießt den Sommer, meine Lieben!!

Freitag, 6. April 2012

Besser spät als nie

Ich weiß, eigentlich wollte ich schon letztes Wochenende Fotos hochladen. Aber samstags saß ich zuerst zwei Stunden lang beim Arzt (aufgrund fehlenden Termins, aber wer plant schon einen verspannten und schmerzenden Nacken?!) und sonntags haben wir einen Ausflug gemacht (Fotos folgen). 
Nun gut. Mit zweiwöchiger Verspätung also die aktuellsten Fotos der Kiddies. Es war mal wieder ein lustiges Wochenende!  



Rennfahrer:







Vom Großen (=großer Fan des Rollenspiels) wurde bestimmt, dass die Decke nun ein Feuer symbolisiert. Es wurde ausgiebigst erklärt, wie heiß dieses Feuer ist und seine Mitspieler hörten auch (mehr oder weniger) zu. Die Kleinste interessierte es dennoch nicht die Bohne wie heiß das Feuer nun ist und macht trotz heftigster Proteste erstmal einen Kopfstand.





Donnerstag, 15. Dezember 2011

Nikolaus kam in unser Haus

Er kam zwar erst am 10.12., aber er kam höchstpersönlich vorbei.



Und die mitgebrachte Schokolade scheint den Kleinen besonders gut zu schmecken.




Woran man merkt, dass es sich um wohlerzogene Kinder handelt? Wenn der Sack nicht reingeholt werden darf, weil  der Nikolaus Weihnachtsmann ihn schließlich noch braucht! Man darf nicht einfach so Sachen wegnehmen, wenn sie jemand hinlegt. Nach viel Überzeugungsarbeit hat sich der Große dann doch überreden lassen. 








Ein kurzer Elefantentanz zwischendurch...



Spielen, spielen, spielen...



Den Fotografen sieht man selten. Der Liebste hat sich dann aber die Kamera geschnappt und festgehalten, wie die Bande mit mir Bilderbuch guckt. Auch wenn er danach gejammert hat, dass das falsche Objektiv drauf wäre, danke an ihn!


Montag, 12. Dezember 2011

Adventszeit

Das Schönste an der Adventszeit ist:

 - Auf dem Weihnachtsmarkt zu bummeln und den Trubel zu beobachten...



 - Das Wohnzimmer mit Omas selbstgestickter Tischdecke, Kerzen und selbstgebackenen Plätzchen zu dekorieren (und vor allem Plätzchen zu naschen!!)...


- Sich mit den besten Freunden der Welt zum Weihnachtsessen treffen... Danke nochmal an alle


- Ausschau halten nach dem Nikolaus (oder aber auch, da vehement darauf bestanden wurde, dem Weihnachtsmann)...


 - Und ihn dann zu entdecken... (dazu mehr in einem anderen Post)


Eine schöne und besinnliche Adventszeit Euch allen!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Viele Worte verderben den Beitrag

Also halt ich die Klappe und zeig einfach nur:
(Wie immer: einmal draufklicken und die Bilder werden größer)